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Unia Vertrag GAV der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle des Kantons Wallis

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Gesamtarbeitsvertrag Allgemeinverbindlicherklärung

Gilt für das gesamte Gebiet des Kantons Wallis.

*Artikel 2.1*
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GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Kantonal

Branche

Gebäudetechnik (Heizung, Klima, Lüftung, Spenglerei, Sanitärinstallation)

Verantwortliche/r für den GAV

Nevio Giraldi

Geltungsbereiche

örtlicher Geltungsbereich

Gilt für das gesamte Gebiet des Kantons Wallis.

Artikel 2.1

betrieblicher Geltungsbereich

Gilt für die die Unternehmen der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle (Spengler-, Dachdecker-, Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungsbetriebe). Der GAV gilt, was Entlöhnung, Arbeitszeit und Vorpensionierung anbetrifft, ebenfalls für Personalverleih- und Temporärfirmen sowie für deren Arbeitnehmer und ebenfalls für sämtliche ausländische Unternehmen und Arbeitnehmer, die im Kanton Wallis Arbeiten verrichten lassen oder ausführen. Der GAV – insbesondere Art. 6.2, 7.2, 7.5, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18 sowie das Lohnabkommen – gilt ebenfalls für Arbeitnehmer, die von Firmen mit Sitz ausserhalb des Kantons im Wallis beschäftigt werden.

Ebenso an die Einhaltung des GAV gebunden sind Betriebe aus anderen Branchen oder Privatpersonen, die für Dritte regelmässig oder einmalig Berufsarbeiten ausführen.

Artikel 2

persönlicher Geltungsbereich

Gilt für alle in den unterstellten Unternehmen angestellten qualifizierten, spezialisierten und nicht-qualifizierten Arbeitnehmer (vgl. Bestimmungen zu Geltungsbereich betrieblich). Der GAV gilt, was Entlöhnung, Arbeitszeit und Vorpensionierung anbetrifft, ebenfalls für Personalverleih- und Temporärfirmen sowie für deren Arbeitnehmer und ebenfalls für sämtliche ausländische Unternehmen und Arbeitnehmer, die im Kanton Wallis Arbeiten verrichten lassen oder ausführen. Der GAV – insbesondere Art. 6.2, 7.2, 7.5, 10, 11, 12, 14, 15, 16, 17, 18 sowie das Lohnabkommen – gilt ebenfalls für Arbeitnehmer, die von Firmen mit Sitz ausserhalb des Kantons im Wallis beschäftigt werden.

Nicht unterstelltes Personal: Familienangehörige des Betriebsinhabers, das leitende Kader, das kaufmännische und technische Personal sowie die Lehrlinge im Sinne des Bundesgesetzes über die Berufsbildung.

Artikel 2

allgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereich

Gilt für das gesamte Gebiet des Kantons Wallis.

Artikel 2.1

allgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereich

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen gelten für alle Unternehmen der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle (Spengler-, Dachdecker-, Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungsbetriebe) sowie für alle in diesen Unternehmen angestellten qualifizierten, spezialisierten und nicht-qualifizierten Arbeitnehmer, ungeachtet ihrer Anstellungs- und Entlöhungsart, für Unternehmen anderer Branchen und Private, die für Drittpersonen Berufsarbeiten ausführen, sei es selbst gelegentlich oder nebenbei, mit Ausnahme der Familienangehörigen des Betriebsinhabers, des leitenden Kaders, des kaufmännischen und technischen Personals sowie der Lehrlinge im Sinne des Bundesgesetzes über die Berufsbildung.

Die allgemein verbindlich erklärten Bestimmungen des GAV betreffend der minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (EntsG; SR 823.20) und Artikel 1 und 2 der Verordnung (EntsV; SR 823.21) sind ebenfalls anwendbar auf die Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz, auf Arbeitgeber mit Sitz ausserhalb des Kantons Wallis und deren Arbeinehmer aber nur, wenn sie eine Arbeit im Kanton Wallis verrichten, Die paritätische Kommission ist zuständig zur Durchführung der Kontrolle dieser allgemeinverbindlichen Bestimmungen.

Artikel 3 und 5: Allgemeinverbindlicherklärung

allgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen gelten für alle Unternehmen der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle (Spengler-, Dachdecker-, Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungsbetriebe) sowie für alle in diesen Unternehmen angestellten qualifizierten, spezialisierten und nicht-qualifizierten Arbeitnehmer, ungeachtet ihrer Anstellungs- und Entlöhungsart, für Unternehmen anderer Branchen und Private, die für Drittpersonen Berufsarbeiten ausführen, sei es selbst gelegentlich oder nebenbei, mit Ausnahme der Familienangehörigen des Betriebsinhabers, des leitenden Kaders, des kaufmännischen und technischen Personals sowie der Lehrlinge im Sinne des Bundesgesetzes über die Berufsbildung.

Die allgemein verbindlich erklärten Bestimmungen des GAV betreffend der minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (EntsG; SR 823.20) und Artikel 1 und 2 der Verordnung (EntsV; SR 823.21) sind ebenfalls anwendbar auf die Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz, auf Arbeitgeber mit Sitz ausserhalb des Kantons Wallis und deren Arbeinehmer aber nur, wenn sie eine Arbeit im Kanton Wallis verrichten, Die paritätische Kommission ist zuständig zur Durchführung der Kontrolle dieser allgemeinverbindlichen Bestimmungen.

Artikel 3 und 5: Allgemeinverbindlicherklärung

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel

Wird der Vertrag nicht per eingeschriebenen Brief und unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten gekündigt, so läuft er jeweils stillschweigend um ein Jahr weiter.

Der am 31. Mai 2016 auslaufende Gesamtarbeitsvertrag wird für ein Jahr verlängert.

Artikel 43 und 45; Arbeitsbedingungen 2016

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission

Unia Oberwallis:
Nevio Giraldi
027 948 12 80
nevio.giraldi@unia.ch

Paritätische Berufskommission der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle des Kantons Wallis
Walliser Handwerkerverband
Rue de la Dixence 20
Postfach 141
1951 Sitten
027 327 51 11
www.bureaudesmetiers.ch

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

Mindestlöhne (per 1.11.2016 allgemeinverbindlich erklärt):
MitarbeiterkategorieErfahrungStundenlohn
Qualifizierte ArbeitnehmerInnenim 1. Jahr nach der LehreCHF 23.80
im 2. Jahr nach der LehreCHF 24.80
im 3. Jahr nach der LehreCHF 25.80
im 4. Jahr nach der LehreCHF 26.80
HilfsarbeiterInnenArbeitnehmerInnen, älter als 20, bis zu 3 Jahre BerufserfahrungCHF 21.20
ArbeitnehmerInnen mit mehr als 3 Jahren BerufserfahrungCHF 22.20

Ausnahmen: zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kann unter bestimmten Umständen schriftlich ein Lohn vereinbart werden, die niedriger ist als der unter Art. 2 festgelegte. Dies zum Beispiel wenn der Arbeitnehmer seine beruflichen Fähigkeiten noch ausbauen muss, wenn er seine Arbeitsleistung nicht in dem verlangten Mass erbringt oder aufgrund einer Behinderung oder anderen Einschränkung nicht erbringen kann. Die entsprechende Lohnvereinbarung muss der Paritätischen Berufskommission zur Genehmigung unterbreitet werden.

Artikel 14; Lohnabkomme; Arbeitsbedingungen 2013

Lohnerhöhung

Reallöhne 2016 (per 1.11.2016 allgemeinverbindlich erklärt):
Erhöhung um CHF 0.15 pro Stunde oder CHF 26.80 im Monatslohn
ab dem 1. Mai 2016.

Die Arbeitnehmenden, die bereits ab dem 1. Januar 2016 eine Erhöhung von mindestens CHF 0.15 erhalten haben, sind von der neu ausgehandelten Erhöhung nicht betroffen.

Zur Information:
Jedes Jahr passen die vertragsschliessenden Parteien die Reallöhne an und setzen die Mindestlöhne fest. Diese sind Gegenstand des Lohnabkommens, das fester Bestandteil des vorliegenden Vertrages ist.

Artikel 14.2; Arbeitsbedingungen 2016

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

Am Ende des Jahres hat der Arbeitnehmer Anspruch auf einen 13. Monatslohn, der 8.33% des AHV-Jahreslohnes entspricht.

Artikel 16

Kinderzulagen

Gemäss kantonaler Gesetzgebung und Reglement der Kasse SPIDA (vgl. www.spida.ch)

Artikel 19

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Die ersten 100 Überstunden (effektive Arbeitszeit) bis zum 31. Dezember jeden Jahres unterliegen nicht der Zuschlagspflicht von 30%, insofern sie spätestens bis Ende Februar des folgenden Jahres durch eine entsprechende Anzahl Ferientage kompensiert werden. Ab der 101. Überstunde hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Zuschlag von 30% zu bezahlen.

Die im ersten Halbjahr geleisteten und nicht kompensierten Überstunden sind bis spätestens im Juli und jene des zweiten Halbjahres bis spätestens im Januar des darauffolgenden Jahres zu bezahlen.

Artikel 10.3 und 15.1; Anhang I: Artikel 4.4

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

ArbeitszeitZuschlag
Abendarbeit (20:00-23:00)25% Lohnzuschlag
Nachtarbeit (23:00-06:00), sowie Sonn- und Feiertage50% Lohnzuschlag
Arbeit an Samstagen (Arbeitsbewilligung von PBK erforderlich)30% Lohnzuschlag

Diese Zuschläge werden nur geschuldet, wenn die Überstunden vom Arbeitgeber oder seinem Stellvertreter angeordnet wurden.

Artikel 15

Schichtarbeit / Pikettdienst

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Spesenentschädigung

Kann der Arbeitnehmende bei auswärtigen Arbeiten am Abend nicht heimkehren, so werden vor Arbeitsbeginn die Entschädigung für Reise, Verpflegung und Unterkunft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart. Auf jeden Fall bezahlt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die effektiven Kosten für Verpflegung und Unterkunft.

Kann der Arbeitnehmende am Mittag vom auswärtigen Arbeitsort nicht nach Hause zurückkehren, zahlt ihm der Arbeitgeber die effektiven Kosten für das Mittagessen oder eine pauschale Entschädigung von CHF 17.--

Benützt der Arbeitnehmende auf Anordnung seines Arbeitgebers für Dienstfahrten sein privates Fahrzeug, so hat er Anrecht auf eine Entschädigung von CHF -.65/km.

Artikel 17

weitere Zuschläge

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

41.25h/Woche (Pausen inbegriffen; 40h ohne Pausen)
Arbeitszeit kann um 8.75h verlängert werden (bewilligte flexible Arbeitszeit: 50h/Woche), wenn Höchstarbeitszeit im Jahresmittel nicht überschritten wird.

Artikel 10

Ferien

AlterskategorieAnzahl FerientageEntsprechender Lohnzuschlag
Bis zum 31. Dezember des 56. Altersjahr25 Tage11% des effektiven Lohnes
Ab dem 1. Januar des 57. Altersjahr30 Tage13.5% des effektiven Lohnes

Zur Information:
Ferienentschädigung von 3% ist in den oben aufgeführten %-Sätzen nicht enthalten.

Artikel 11

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

AnlassBezahlte Tage
Heirat2 Tage
Geburt des Kindes3 Tage
Tod des Ehegatten, eines Kindes, der Eltern, der Schwiegereltern, der Geschwisterbis zu 3 Tage
Tod der Grosseltern1 Tag
Rekrutierung/ Entlassung aus der Wehrpflicht1 Tag
Umzug, 1x pro Jahr1 Tag

Artikel 20; Arbeitsbedingungen 2013

bezahlte Feiertage

Die Arbeitnehmenden haben Anspruch auf eine Pauschalentschädigung in der Höhe von 3% des Bruttolohnes für die gesetzlichen Feiertage, die einen Lohnausfall zur Folge haben.

Die gesetzlichen Feiertage sind:
Neujahr, Josefstag, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, 1. August, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen, Mariä Empfängnis sowie der Weihnachtstag.

Artikel 12

Bildungsurlaub

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Krankheit:
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Arbeitnehmer in einer Kollektivversicherung für ein Taggeld im Falle von krankheitsbedingter Abwesenheit zu versichern.
Bedingungen der Taggeldversicherung:
- Versicherungsbeginn am Tag, an dem der Arbeitnehmer seine Tätigkeit aufnimmt oder hätte aufnehmen sollen.
- Für jede Absenz, die zwei Tage überschreitet, hat der Arbeitnehmer ein ärztliches Zeugnis vorzulegen.
- Die beiden ersten Tage der Arbeitsunfähigkeit werden nicht entschädigt.
- Der Arbeitgeber kann eine Taggeldversicherung mit Leistungsaufschub bis zum 30. Tag abschliessen. Während der Aufschubzeit hat er vom ersten Tag an 80% des Lohnes zu entrichten.
- Entrichtung der Taggelder für mind. 720 Tagen innerhalb von 900 aufeinanderfolgen Tagen
- Das Taggeld entspricht 80% des entgangenen AHV-Lohnes.

Arbeitnehmer im Monatslohnverhältnis:
Bei Krankheit oder Unfall, durch Arztzeugnis belegt, voller Lohn während:
- 1 Monat bei weniger als einjähriger Dienstzeit
- 2 Monate bei 1-5 jähriger Dienstzeit
- 3 Monate bei 5-9 jähriger Dienstzeit
- 4 Monate bei den übrigen Fällen
Nach Ablauf dieser Fristen beträgt die Taggeldentschädigung 80% des Lohnes während 30 Tagen, wenn der Arbeitnehmer wegen Arbeitsunfähigkeit seinen vollen Lohn während einem Monat erhalten hat, und 90% in allen anderen Fällen.

Unfall:
Bei einem von der SUVA anerkannten Unfall bezahlt der Arbeitgeber für den Unfalltag und die beiden folgenden Tagen 80% des ausgefallenen Lohnes.Prämien der Betriebsunfallversicherung gehen zu Lasten des Arbeitsgebers, Prämien der Nichtbetriebsunfallversicherung zu Lasten des Arbeitnehmers.



Artikel 22, 23; Anhang I: Artikel 9

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Vaterschaftsurlaub: 2 Tage (ab 1.6.2013: 3 Tage)



Artikel 20; Arbeitsbedingungen 2013

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Entschädigungen bei Militärdienst (in % des Lohnes)Ledige ohne UnterstützungspflichtVerheiratete oder Ledige mit Unterstützungspflicht
Rekrutenschule und anderen länger andauernden Militärdienstleistungen von der 5.-17. Woche50%80%
während anderen obligatorischen Militärdienstperioden bis zu 4 Wochen100%100%
während anderen länger andauernden Militärdienstleistungen von der 5. bis zur 17. Woche50%80%

Der Zivilschutz- sowie der zivile Ersatzdienst sind dem Militärdienst gleichgesetzt.

Artikel 21

Pensionsregelungen / Frühpensionierung

Alle Arbeitnehmenden müssen einer Vorpensionierungskasse angeschlossen sein, deren Leistungen gleich oder höher sind als jene der beruflichen Vorpensionierungskasse (RETAVAL) und die Gegenstand eines separaten Abkommens sind.
Der Beitrag (RETAVAL: 1.7%; für Arbeitnehmer nicht mehr als die Hälfte der ordentlichen Prämien, d.h. 0.85% vom AHV-pflichtigen Lohn) wird hälftig zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt.
Alle Arbeitnehmer können frühestens 3 Jahre vor Erreichen des ordentlichen AHV-Alters von der Frühpensionierung profitieren: Rente 75% des massgebenden Lohnes, höchstens CHF 4'000.--/Monat; Beiträge AHV und 2. Säule bezahlt durch RETAVAL.

Für weitere Informationen vgl. Reglement RETAVAL auf www.bureaudesmetiers.ch

Artikel 25; GAV RETAVAL: verschiedene Artikel

Beiträge

Paritätische Fonds / Vollzugsbeiträge / Weiterbildungsbeiträge

Arbeitgeber: CHF 160.--/Jahr + 1% im Vorjahr ausbezahlten Lohnsumme
Arbeitnehmer: 0.8% des AHV-pflichtigen Lohnes

Artikel 39

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Grundsatz: Arbeitgeber und Arbeitnehmende arbeiten in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitschutz zusammen.

Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung, Pflichten des Arbeitgebers:
- Treffen nötiger Massnahmen zum Schutze von Leben und Gesundheit der Arbeitnehmenden
- Zweckmässiges Gestalten der Arbeitsabläufe
- Informieren der Arbeitnehmenden

Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung, Pflichten der Arbeitgebenden:
- Unterstützen des Arbeitgebers
- Anwendung der Sicherheits- und Gesundheitseinrichtungen

Artikel 6 und 7

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Unterstellung GAV:
Lehrlinge sind nicht dem GAV unterstellt.

Ferien (gemäss gesetzlichen Bestimmungen):
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 5 Wochen
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Artikel 2.7 und 11.1; OR 329a+e

Kündigung

Kündigungsfrist

DienstjahrKündigungsfrist
Während der Probezeit (1 Monat)7 Tage
< 1 Dienstjahr1 Monat
2. bis 9. Dienstjahr2 Monate
Ab dem 10. Dienstjahr3 Monate


Artikel 4

Kündigungsschutz

Nach Ablauf der Probezeit darf der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis u.a. nicht kündigen:
- während der Arbeitnehmer durch Krankheit ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert ist, und zwar im ersten Dienstjahr während 90 Tagen, ab dem zweiten bis und mit fünften Dienstjahr während 180 Tagen, ab dem sechsten bis zum achten Dienstjahr während 360 Tagen und ab dem neunten Dienstjahr während 720 Tagen;
- während der Arbeitnehmer ohne eigenes Verschulden durch Unfall ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert ist, und zwar im ersten Dienstjahr während 90 Tagen, ab dem zweiten bis und mit fünften Dienstjahr während 180 Tagen und ab dem sechsten Dienstjahr während 720 Tagen.

Artikel 5

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Gewerkschaft Unia
Syna – die Gewerkschaft

Arbeitgebervertretung

SUISSETEC Valais Romand
SUISSETEC Oberwallis
AMFA - L'Association des maîtres ferblantiers-appareilleurs du Bas-Valais
GVCP - Le Groupement Valaisan des couvreurs professionnels

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Paritätische Berufskommission (PBK):
- Zusammensetzung: je 4 VertreterInnen der Arbeitgeber und Arbeitnehmenden
- Organisation: gemäss Reglement/Statuten
- Aufgaben/Zuständigkeiten: Überwachung der GAV-Anwendung, teilweise Übertragung der Befugnisse an engere regionale paritätische Berufskommissionen

Engere regionale paritätische Berufskommissionen (engere PBK):
- Aufgaben/Zuständigkeiten: Beilegung von Einzel- und Kollektivstreitigkeiten, Durchführung von Kontrollen

Artikel 33, 34, 35 und 36

Mitwirkung

Freistellung für Verbandstätigkeit

Der Arbeitgeber unterstützt die Mandatsausübung der PBK-Mitglieder und gewährt die dafür notwendigen freien Tage.

Artikel 35

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Den Arbeitnehmervertretern darf wegen ihrer Tätigkeit in der PBK weder gekündigt, noch dürfen sie in sonst einer Art und Weise benachteiligt werden.

Artikel 35

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

StufeZuständiges Organ
1. StufeBetriebliche Ebene
2. StufeEngere Paritätische Berufskommission
3. StufeBerufliches Schiedsgericht


Artikel 37

Friedenspflicht

Absolute Friedenspflicht, Verzicht auf jegliche Kampfmassnahmen wie Streiks und Aussperrungen, Verzicht auf jegliche Pressepolemik



Artikel 31

Kaution

Hinterlegung einer Bürgschaft von CHF 10'000.-- kann von jedem Unternehmen oder jeder Unternehmensabteilung verlangt werden.
Sind die Umstände, die zur Hinterlegung der Kaution geführt haben, 18 Monate nach deren Hinterlegung nicht mehr gegeben, fällt die Kaution zurück an das Unternehmen.

Artikel 42

Dokumente und Links  nach oben
» Beschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung
» GAV Gebäudetechnik und Gebäudehülle des Kantons Wallis 2008 (258 KB, PDF)
» Arbeitsbedingungen 2013 GAV Gebäudetechnik und Gebäudehülle Wallis (68 KB, PDF)
» Arbeitsbedingungen 2014 GAV Gebäudetechnik und Gebäudehülle Wallis (125 KB, PDF)
» Arbeitsbedingungen 2015 GAV Gebäudetechnik und Gebäudehülle Wallis (245 KB, PDF)
» Arbeitsbedingungen 2016 GAV Gebäudetechnik und Gebäudehülle Wallis (162 KB, PDF)
» CCT de la technique et de l'enveloppe du bâtiment du canton du Valais 2008 (261 KB, PDF)
» Conditions de travail 2013 CCT enveloppe du bâtiment Valais (118 KB, PDF)
» Conditions de travail 2014 CCT enveloppe du bâtiment Valais (164 KB, PDF)
» Conditions de travail 2015 CCT enveloppe du bâtiment Valais (130 KB, PDF)
» Conditions de travail 2016 CCT enveloppe du bâtiment Valais (162 KB, PDF)

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