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Unia Vertrag GAV für die Schweizerische Möbelindustrie

Version des GAV

Gesamtarbeitsvertrag: ab 01.01.2016
Allgemeinverbindlicherklärung: 01.07.2016 - 31.12.2017

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GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Überregional

Branche

Engros-Möbel/Möbelindustrie

Verantwortliche/r für den GAV

Giuseppe Reo / Kaspar Bütikofer

Anzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen

1'178 (davon ca. 189 Frauen; 2016), 1'972 (davon ca. 400 Frauen; 2014), 1'413 (davon 20% Frauen; 2009)

Anzahl unterstellter Betriebe

39 (2016), 39 (2014), 41 (2011)

Geltungsbereiche

örtlicher Geltungsbereich

Gilt für die ganze Schweiz.

Artikel 1.1

betrieblicher Geltungsbereich

Gilt für alle Mitgliedsfirmen des Verbandes möbelschweiz sowie Unternehmungen, die Möbel und Polstermöbel im weitesten Sinne, Büromöbel und Betten industriell herstellen.

Artikel 1.2

persönlicher Geltungsbereich

Gilt für gelernte, angelernte und ungelernte sowie auszubildende Arbeitnehmende, soweit sie nicht einem anderen GAV unterstellt sind. Ausgenommen sind betriebsleitendes Personal mit Handlungsvollmacht. Für das kaufmännische Personal haben Artikel 6 'Lohn' und 36 'Vollzugskosten-, Weiterbildungs- und Sozialbeitrag' , für die Auszubildenden Artikel 6 'Lohn' keine Gültigkeit. Für die Berufschauffeure/-chauffeusen gilt bezüglich Arbeits- und Ruhezeit die Eidg. Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführenden.

Artikel 1.2, 1.3

allgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereich

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für die ganze Schweiz.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

allgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereich

Sie findet Anwendung auf die Arbeitsverhältnisse zwischen Betrieben, die Möbel und Polstermöbel im weitesten Sinne, Büromöbel und Betten industriell herstellen, und ihren gelernten, angelernten, ungelernten und auszubildenden Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen.
Ausgenommen sind:
- Betriebsleitende Angestellte und Arbeitnehmende mit Handlungsvollmacht im Sinne von Artikel 458 und 462 OR.

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

allgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Sie findet Anwendung auf die Arbeitsverhältnisse zwischen Betrieben, die Möbel und Polstermöbel im weitesten Sinne, Büromöbel und Betten industriell herstellen, und ihren gelernten, angelernten, ungelernten und auszubildenden Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen.
Ausgenommen sind:
– Betriebsleitende Angestellte und Arbeitnehmende mit Handlungsvollmacht im Sinne von Artikel 458 und 462 OR.

Für das kaufmännische Personal haben Artikel 6 und Artikel 36 keine Gültigkeit. Für die Auszubildenden hat Artikel 6 keine Gültigkeit. Für die Berufschauffeure gilt bezüglich Arbeits- und Ruhezeit die Eidg. Verordnung über die Arbeits- und Ruhezeit der berufsmässigen Motorfahrzeugführer und –führerinnen (Chauffeurverordnung).

Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel

Wird der Vertrag von einer Vertragspartei nicht drei Monate vor Ablauf schriftlich gekündigt, so gilt er jeweils für ein weiteres Jahr.

Artikel 40.2

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission

Paritätische Berufskommission der Schweizerischen Möbelindustrie
Einschlagweg 2
4932 Lotzwil
062 919 72 48
info@sem.ch

Unia:
Theres Benz
044 295 15 28
theres.benz@unia.ch

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

Minimallöhne ab 2013 (per 1.10.2013 allgemeinverbindlich erklärt):
Kategorie18. Altersjahr19. Altersjahr20.Altersjahr - 1 Jahr Erfahrung2 Jahre Erfahrung3 Jahre Erfahrung4 Jahre Erfahrungab 5 Jahren Erfahrung
Berufsleute: Berufsprüfung mit FA usw. (A1)CHF 4'284.--/Monat, bzw. CHF 24.07/hCHF 4'493.--/Monat, bzw. CHF 25.24/hCHF 4'702.--/Monat, bzw. CHF 26.42/hCHF 4'963.--/Monat, bzw. CHF 27.88/hCHF 5'224.--/Monat, bzw. CHF 29.35/h
Berufsleute: Lehre mit EFZ usw. (A2)CHF 4'042.--/Monat, bzw. CHF 22.71/hCHF 4'135.--/Monat, bzw. CHF 23.23/hCHF 4'274.--/Monat, bzw. CHF 24.01/hCHF 4'367.--/Monat, bzw. CHF 24.53/hCHF 4'506.--/Monat, bzw. CHF 25.31/hCHF 4'646.--/Monat, bzw. CHF 26.10/h
Berufsleute: Angelernte mit Weiterbildung, Attest, Praktikanten Gelernte mit minderwertiger Fkt (B1)CHF 3'725.--/Monat, bzw. CHF 20.93/hCHF 3'725.--/Monat, bzw. CHF 20.93/hCHF 3'807.--/Monat, bzw. CHF 21.39/hCHF 3'890.--/Monat, bzw. CHF 21.85/hCHF 3'973.--/Monat, bzw. CHF 22.32/hCHF 4'056.--/Monat, bzw. CHF 22.79/hCHF 4'139.--/Monat, bzw. CHF 23.25/h
Ungelernte: Hilfskräfte (B2)CHF 3'515.--/Monat, bzw. CHF 19.75/hCHF 3'515.--/Monat, bzw. CHF 19.75/hCHF 3'589.--/Monat, bzw. CHF 20.16/hCHF 3'700.--/Monat, bzw. CHF 20.79/h

Für jugendliche Arbeitnehmende unter 18 Jahren wird der Lohn individuell festgelegt.

Artikel 6; Lohnstufen-Modell

Lohnkategorien

Lohnkategorie A1:
Berufsleute mit Fachausweis (FA), sowie Berufsleute mit einem Aufgabenbereich, der wesentlich höhere Anforderungen stellt als die Berufslehre (Abteilungsleiter, Abteilungsleiterinnen, Vorarbeiter, Vorarbeiterinnen, Maschinenmeister, Maschinenmeisterinnen, Polstermeister, Polstermeisterinnen etc.).

Lohnkategorie A2:
Berufsleute mit Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ), mit branchenspezifischem Lehrabschluss nach Absolvierung einer mindestens dreijährigen Lehre (bzw. Lehrabschluss gemäss Art. 41 BBG), sowie Arbeitnehmende mit einer gleichwertigen Ausbildung.

Lohnkategorie B1:
Arbeitnehmende mit Berufsattest (EBA), Praktikanten und Praktikantinnen und Arbeitnehmende, welche Arbeiten ausführen, die eine längere Anlernzeit und damit bestimmte Fertigkeiten und Kenntnisse über Werkstoffe und Betriebsmittel voraussetzen, sowie Berufsleute mit Funktionen, die den Anforderungen der Kategorie A2 nicht entsprechen.

Lohnkategorie B2
Ungelernte Mitarbeiter, Arbeitnehmende, die als Hilfskräfte eingesetzt werden.

Bei der Zuteilung in eine der Lohnkategorien befindet in Zweifelsfällen die Paritätische Berufskommission.

Artikel 6

Lohnerhöhung

2014 (per 1.5.2014 allgemeinverbindlich erklärt):
Einmalzahlung von CHF 650.-- (13 x CHF 50.--/Monat; zwischen Ende März und Ende Juni 2014 zu bezahlen; Lernende und Neueintretende ab 1.1.2014 sind davon ausgeschlossen);
Mindestlöhne bleiben unverändert

Zur Information:
Einmal pro Jahr und zwar im Oktober werden von den Vertragsparteien allfällige Anpassungen der Löhne und des Auslagenersatzes verhandelt.

Artikel 40; Zusatzvereinbarung 2014

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

Die Arbeitnehmenden erhalten einen 13. Monatslohn.

Artikel 8

Kinderzulagen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Überzeit (= Überschreitung von 45h/Woche): erfolgt kein Ausgleich durch Freizeit, Zuschlag von 25%.

Artikel 5

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

Art der ArbeitZuschlag
Abend- bzw. Nachtarbeit (23:00 - 06:00)50%
Sonntags- und Feiertagsarbeit100%

Artikel 5

Schichtarbeit / Pikettdienst

Schichtzulage im Zwei-Schichtbetrieb: 10%

Artikel 6.5

Spesenentschädigung

SpesenartEntschädigung
MorgenessenCHF 10.--
MittagessenCHF 19.--
NachtessenCHF 19.--
ÜbernachtungCHF 75.--
TotalCHF 123.--
An besonders teuren Orten: angemessene Entschädigungen

SpesenartEntschädigung
Benützung PrivatautoCHF mind. -.65/km
Benützung MotorradCHF -.35/km
Benützung MotorfahrradCHF -.20/km

Artikel 17 und 18

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

2138 h/Jahr, 41 Stunden pro Woche
Bandbreite: 32-45 Stunden pro Woche

Artikel 4

Ferien

AlterskategorieAnzahl Ferientage
Jugendliche und Auszubildende25 Arbeitstage
Ab 1. Dienstjahr21 Arbeitstage
40.-50. Altersjahr22 Arbeitstage
ab 50. Altersjahr25 Arbeitstage
ab 60. Altersjahr30 Arbeitstage

Zusätzlicher Ferientag für das Jahr 2016:
Zusätzlich zu den in Artikel 20.1. definierten Ferienansprüchen haben die Arbeitnehmer für das Jahr 2016 ein einmaliges Anrecht auf einen zusätzlichen Ferientag. Neueintritte ab 1.1.2016 sind von dieser Massnahme ausgeschlossen.

Artikel 20

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

Anlassbezahlte Tage
Heirat1 Tag
Geburt des Kindes3 Tag
Tod des Lebenspartners, der eigenen Kinder, der Eltern, Schwiegereltern oder Geschwister*3 Tage
Tod der Grosskinder, eines Schwagers, einer Schwägerin oder der Grosseltern*1 Tag
Umzug mit eigenem Haushalt und ungekündigtem Arbeitsverhältnis1 Tag
Teilnahme an militärischer Ausrüstungsinspektionmind. 1/2 Tag

* eine eingetragene Partnerschaft ist der Heirat gleichgestellt

Artikel 15

bezahlte Feiertage

Alle Arbeitnehmenden haben Anspruch auf Entschädigung von jährlich 9 Feier- oder Ruhetagen, die auf einen Arbeitstag fallen.

Ausnahmsweise im Stundenlohn beschäftigten Arbeitnehmern ist auf dem Grundlohn und allfälligen Überzeitzuschlägen in jedem Fall eine Feiertagsentschädigung von 3.59% zu bezahlen.

Artikel 21

Bildungsurlaub

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Lohnfortzahlung: 80% des Bruttolohnes, 720 Tage; max. 2 Karenztage; Prämien: je zur Hälfte zu Lasten des Unternehmens und des Arbeitnehmenden; Arbeitnehmeranteil: max. 0.5% des
Bruttolohnes

Artikel 12 und 13

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Vaterschaftsurlaub: 3 Tage

Artikel 15

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Dienstartin % des Lohnes
Rekrutenschule, Kaderschulen, Abverdienen und 'Durchdienerphase':
- Ledige ohne Unterstützungspflicht50%
- Verheiratete oder Ledige80%
Andere Militärdienstleistungen:
- Ledige ohne Unterstützungspflicht80%
- Verheiratete oder Ledige mit Unterstützungspflicht100%

Artikel 14

Beiträge

Paritätische Fonds / Vollzugsbeiträge / Weiterbildungsbeiträge

WerBeitrag
Jahrespauschale ArbeitgeberCHF 500.-- plus CHF 120.-- pro Mitarbeiter
Jahresbeitrag Arbeitnehmende:
- Lohnkategorie A1CHF 324.--, bzw. CHF 27.-- pro Monat
- Lohnkategorie A2CHF 312.--, bzw. CHF 26.-- pro Monat
- Lohnkategorie B1CHF 276.--, bzw. CHF 23.-- pro Monat
- Lohnkategorie B2CHF 216.--, bzw. CHF 18.-- pro Monat
- AuszubildendeCHF 60.--, bzw. CHF 5.-- pro Monat

Artikel 36

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Um die Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmenden zu schützen, ist das Unternehmen verpflichtet, alle Massnahmen zur Realisierung der gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Gesundheitsschutz zu ergreifen. Die Arbeitnehmenden unterstützen das Unternehmen bei der Anwendung der zu ergreifenden Massnahmen. Sie befolgen die Instruktionen und benützen die Vorrichtungen für die Gesundheit und Sicherheit in korrekter Weise.

Artikel 31.1

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Unterstellung GAV:
Lehrlinge sind den Bestimmungen des GAV unterstellt - Ausnahme bildet Artikel 6 (Löhne).

Vollzugsbeiträge:
Jahresbeitrag Auszubildende: CHF 60.--

Ferien:
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 5 Wochen
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Löhne:
Für jugendliche Arbeitnehmende unter 18 Jahren wird der Lohn individuell festgelegt.
Der Verband empfiehlt, sich an die Richtlinien der Industrie- + Handelskammern zu halten (allgemeine Branchen) - für 2008/09:
IndustriepolstererLohnempfehlung
1. LehrjahrCHF 600.--
2. LehrjahrCHF 800.--
3. LehrjahrCHF 1'050.--


Artikel 1, 20 und 36; OR 329a+e

Kündigung

Kündigungsfrist

Dauer der AnstellungKündigungsfrist
Probezeit (1 Monat)7 Tage auf Ende Woche
Im 1. Dienstjahr4 Wochen (auf Ende einer Arbeitswoche)
Im 2. bis 6. Dienstjahr2 Monate
Ab 7. Dienstjahr3 Monate

Artikel 23 und 24

Kündigungsschutz

Gewählten Mitgliedern von Personalvertretungen, Mitgliedern der GAV-Verhandlungskommission, Mitgliedern der paritätischen Berufskommission, Stiftungsräten einer betrieblichen oder branchenweiten Personalvorsorgeeinrichtung sowie vorgängig gemeldeten und hierfür bezeichneten gewerkschaftlichen Vertrauensleuten kann wegen mit dieser Tätigkeit zusammenhängenden, rechtskonformen Handlungen nicht gekündigt werden. Im Übrigen gelten die Artikel 336 bis 336b des Schweizerischen Obligationenrechts.

Artikel 29.5

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Gewerkschaft Unia
Syna - die Gewerkschaft

Arbeitgebervertretung

Verband Schweizer Möbelindustrie (möbelschweiz)

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Der Paritätischen Berufskommission obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
a. Vermittlung bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Unternehmen und Arbeitnehmenden;
b. Durchführung von Kontrollen über die Einhaltung des Gesamtarbeitsvertrages;
c. Ausfällen und Inkasso von Konventionalstrafen, Verfahrens- und Kontrollkosten;
d. Inkasso und Verwaltung der Vollzugskosten-, Weiterbildungs- und Sozialbeiträge.

Artikel 32.2

Mitwirkung

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Auf Wunsch der Arbeitnehmenden können in Betrieben mit mehr als 40 dem GAV unterstellten Arbeitnehmenden Betriebskommissionen gebildet werden.

Die Betriebskommission wird in einem Wahlverfahren, zu dem sämtliche dem GAV unterstellten Arbeitnehmenden des Unternehmens mit gleichen Rechten und Pflichten zugelassen werden, gewählt und soll mindestens 3 Mitglieder umfassen.

Die Betriebskommission wird vom Unternehmen über alle das Arbeitsverhältnis betreffenden Fragen informiert. Die Betriebskommission hat die Aufgabe, aus dem GAV sich ergebende Fragen mit dem Unternehmen zu besprechen, und ist ermächtigt, die Arbeitnehmenden im Rahmen der einschlägigen Bestimmungen des GAV und des Arbeitsgesetzes zu vertreten und entsprechende Abmachungen zu treffen.

Bei Betriebsschliessungen bespricht die Geschäftsleitung des betroffenen Unternehmens mit der Betriebskommission so frühzeitig als möglich die sich daraus ergebenden Probleme.

Artikel 29

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Gewählten Mitgliedern von Personalvertretungen, Mitgliedern der GAV-Verhandlungskommission, Mitgliedern der paritätischen Berufskommission, Stiftungsräten einer betrieblichen oder branchenweiten Personalvorsorgeeinrichtung sowie vorgängig gemeldeten und hierfür bezeichneten gewerkschaftlichen Vertrauensleuten kann wegen mit dieser Tätigkeit zusammenhängenden, rechtskonformen Handlungen nicht gekündigt werden. Im Übrigen gelten die Artikel 336 bis 336b des Schweizerischen Obligationenrechts.

Artikel 29.5

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Bei Betriebsschliessungen bespricht die Geschäftsleitung des betroffenen Unternehmens mit der Betriebskommission so frühzeitig als möglich die sich daraus ergebenden Probleme.

Artikel 29

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

StufeZuständiges Organ
Erste StufeBetriebsebene
Zweite Stufeparitätische Berufskommission
Dritte Stufe

Schiedsgericht


Artikel 34 und 35

Friedenspflicht

Unternehmen und Arbeitnehmende unterstellen sich der Friedenspflicht für alle in diesem Vertrag geregelten Arbeitsbedingungen. Infolgedessen ist jede Störung des Arbeitsverhältnisses und jegliche Kampfmassnahme, wie Sperre, Streik, Aussperrung oder Massregelung, ausgeschlossen.

Artikel 37

Dokumente und Links  nach oben
» Bundesratsbeschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung
» GAV für die Schweizerische Möbelindustrie 2013 (988 KB, PDF)
» Zusatzvereinbarung 2014 Möbelindustrie (305 KB, PDF)
» Mindestlöhne / salaires minimaux / salari minimi 2013 Möbelindustrie / industrie du meuble / industria di mobili (13 KB, PDF)

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