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Unia Vertrag GAV Bauwerk Parkett AG, St. Margrethen

Version des GAV

Gesamtarbeitsvertrag: ab 01.04.2014
Allgemeinverbindlicherklärung: (keine Angaben)
Firmenvertrag (Bauwerk Parkett AG, St. Magrethen)

Kriterienauswahl (51 von 51)

GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-TypBrancheVerantwortliche/r für den GAVAnzahl unterstellter ArbeitnehmerInnenAnzahl unterstellter Betriebe

Geltungsbereiche

Kurzinfo Geltungsbereichörtlicher Geltungsbereichbetrieblicher Geltungsbereichpersönlicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel 

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission 
GAV-Details gemäss Kriterienauswahlnach oben

GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Firmenvertrag
Überregional

Branche

Bodenlegerei

Verantwortliche/r für den GAV

Thomas Wepf

Anzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen

200 (davon 80 Frauen; 2014), 240 (davon 60 Frauen; 2009)

Geltungsbereiche

örtlicher Geltungsbereich

Firmenvertrag (Bauwerk Parkett AG, St. Magrethen)

betrieblicher Geltungsbereich

Firmenvertrag (Bauwerk Parkett AG, St. Magrethen)

persönlicher Geltungsbereich

Gilt für die angehörenden gelernten, angelernten und ungelernten Arbeitnehmenden.

Von diesem Vertrag ausgenommen sind das kaufmännische Personal, Mitarbeitende in leitenden Funktionen wie Betriebsleiter, Werk- und Platzmeister sowie Lehrlinge.

Artikel 1

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel

Wird der Vertrag nicht von einer Vertragspartei drei Monate vor Ablauf (31.03.2008) gekündigt, gilt er jeweils für ein weiteres Jahr.

Artikel 18.2

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission

Unia St. Gallen:
Thomas Wepf
071 227 25 70
thomas.wepf@unia.ch

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

MitarbeiterkategorieMindestlöhne pro Stunde ab 1.4.2014
BerufsarbeiterInCHF 25.60
AngelernteR ArbeitnehmendeRCHF 23.--
UngelernteR ArbeitnehmendeRCHF 21.--
HilfsarbeiterInCHF 19.50

Artikel 3; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Lohnkategorien

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnerhöhung

Per 1.4.2014:
Mindestlohnerhöhung um CHF -.20/Stunde im Vergleich zum Vorwert

Zur Information:
Lohnrevisionen werden grundsätzlich einmal pro Jahr, nämlich im l. Quartal für das nächste Geschäftsjahr (April bis März), durchgefüht.

Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

Die Arbeitnehmer erhalten einen 13. Monatslohn.

Artikel 3.14

Kinderzulagen

Gemäss kantonalrechtlichen Vorschriften

Artikel 3.3

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Überzeit = die von den Vorgesetzten angeordneten Arbeitsstunden ausserhalb der normalen Arbeitszeit

Überzeit: primär durch Gleitzeit/Freizeit, sekundär druch Urlaub kompensiert; Lohnzuschlag von 25% des Brutto-Grundlohnes
Das Kader hat kein Anrecht auf Überzeitentschädigung; der Firmenleitung steht es frei, dem Betriebskader die geleistete Überzeit auf der Basis seines Brutto-Grundlohnes zu entschädigen.

Artikel 4.2; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

Sonn- u. Feiertage: Zuschlag von 75% des Brutto-Grundlohn
Abend- und Nachtarbeit (20.00–05.00): Zuschlag von 50% des Brutto-Grundlohn (inkl. 10% Zeitzuschlag)

Artikel 4.2; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Schichtarbeit / Pikettdienst

Zuschläge:
- im 2-Schicht-Betrieb (min.): CHF 1.35/h
- im 3-Schicht-Betrieb (min.): CHF 2.60/h
- für Durchfahrbetrieb gelten betriebsindividuelle Regelungen

Artikel 4.2; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Spesenentschädigung

Die Firma entschädigt die Mitarbeitenden für die Spesen, die ihnen in Ausübung ihrer Tätigkeit für die Firma effektiv entstanden sind. Ein separates Spesenreglement regelt die Details.

Artikel 3.6

weitere Zuschläge

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

Gültig ab 1.1.2013:
Wöchentliche Arbeitszeit: 42 Stunden (auf 5 Tage verteilt)
Mitarbeitende erhalten für die Mitwirkung der flexiblen Arbeitszeit eine Entschädigung von CHF 55.--/Monat.

Für Schichtbetrieb: besondere Regelung

Artikel 4.11; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Ferien

AlterskategorieFerientage
bis zum vollendeten 20. Altersjahr25 Tage
ab Alter 20 - 2922 Tage
ab Alter 30 - 3923 Tage
ab Alter 40 - 4924 Tage
ab Alter 5025 Tage

Artikel 5.11; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

AnlassBezahlte Tage
Eigene Heirat2 Tage
Hochzeit im Familienkreis1 Tag
Geburt eigener Kinder3 Tage
Tod des/der EhegattIn, eigener Kinder, Eltern3 Tage
Tod der Schwiegereltern und Geschwister2 Tage
Tod weiterer Mitglieder der Familie1 Tag
Teilnahme an militärischer Inspektionmin. 0.5 Tag
Militärische Rekrutierung1 Tag
Wohnungswechsel für Mitarbeitende mit eigenem Haushalt, sofern ein ungekundigtes Arbeitsverhältnis vorliegt1 Tag

Artikel 5.61; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

bezahlte Feiertage

Entschädigung von jährlich bis zu 9 offiziellen Feiertagen, die auf einen Arbeitstag fallen

Artikel 5.7; Zusatzvereinbarung per 1.4.2013

Bildungsurlaub

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Krankentaggeldversicherung:
Prämie beträgt ab 1.1.2012 1.655% für die Firma und 0.605% für die Mitarbeitenden.

Lohnzahlung bei Krankheit und Unfall:
Mitarbeitende erhalten während folgender Zeitspanne 100% des letzten Netto-Grundlohnes:
DienstjahrDauer der Lohnzahlung
1. Dienstjahr3 Wochen
2. Dienstjahr1 Monat
3.-4. Dienstjahr2 Monate
5.-9. Dienstjahr3 Monate
10.-14. Dienstjahr4 Monate
15.-19. Dienstjahr5 Monate
20.-21. Dienstjahr6 Monate
Anschliessend: 80% des letzten Brutto-Grundlohnes, max. 720 Tage innerhalb von 900 aufeinanderfolgenden Tage

Artikel 6 und 7; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Vaterschaftsurlaub: 3 Tage

Artikel 5.61; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Entschädigung (in % vom Grundlohn) des Lohnausfalls bei MilitärdienstLedige ohne UnterstützungspflichtLedige mit Unterstützungspflicht oder Verheiratete
bis zu 30 Militärdiensttage pro Kalenderjahr100%100%
Während Rekrutenschule (als RekrutIn)80%100%
Während den Kaderschulen und dem Abverdienen80%100%

Artikel 8; Zusatzvereinbarung per 1.4.2014

Pensionsregelungen / Frühpensionierung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Die Firma unternimmt alles, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden zu schützen. Die Mitarbeitenden werden periodisch über ergriffene Massnahmen orientiert und die behördlich angeordneten Kontrollen und Messungen werden bekannt gegeben.

Artikel 2.33

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Unterstellung GAV:
Lehrlinge sind dem GAV nicht unterstellt.

Ferien gemäss Gesetz:
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr; 5 Wochen
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch); 5 zusätzliche Bildungstage

Artikel 1 und 5.1; Zusatzvereinbarung per 1.4.2011; OR 329a+e

Kündigung

Kündigungsfrist

DienstjahrKündigungsfrist
Probezeit (2 Monate)7 Tage
1. Dienstjahr1 Monat
2. bis und mit 9. Dienstjahr2 Monate
ab 10. Dienstjahr3 Monate

Artikel 9.1 und 9.2

Kündigungsschutz

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Gewerkschaft Unia
Gewerkschaft Syna

Arbeitgebervertretung

Bauwerk Parkett AG, St. Margrethen

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Paritätische Berufskommission
-Zusammensetzung: je 3 VertreterInnen des Arbeitgeberverbandes und der Arbeitnehmerverbände
-Aufgaben/Zuständigkeiten: Kontrolle über die Einhaltung des Vertrages; Befugnis Konventionalstrafen auszufällen, allenfalls auf gerichtlichem Weg

Artikel 13

Mitwirkung

Freistellung für Verbandstätigkeit

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

StufeZuständiges Organ
1. Stufeim Betrieb (z.B. zwischen Mitarbeiterkommission und Geschäftsleitung)
2. StufeParitätische Berufskommission
3. StufeSchiedsgericht

Artikel 15

Friedenspflicht

Während der Vertragsdauer gilt hinsichtlich der durch diesen Verlrag geregelten Arbeitsverhältnisse die relative Friedenspflicht (Art. 357 Abs. 2 OR).

Artikel 17

Dokumente und Links  nach oben
» GAV Bauwerk Parkett AG, St. Magrethen 2007 (1203 KB, PDF)
» Anhang 1 GAV Bauwerk Parkett 2014 (u.a. Mindestlöhne) (375 KB, PDF)

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