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GAV für das Personal Bernischer Spitäler

Version des GAV

Gesamtarbeitsvertrag: ab 01.04.2017
Allgemeinverbindlicherklärung: (keine Angaben)

Kriterienauswahl (51 von 51)

GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-TypBrancheVerantwortliche/r für den GAVAnzahl unterstellter ArbeitnehmerInnenAnzahl unterstellter Betriebe

Geltungsbereiche

Kurzinfo Geltungsbereichörtlicher Geltungsbereichbetrieblicher Geltungsbereichpersönlicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel 

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission 
GAV-Details gemäss Kriterienauswahlnach oben

GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Kantonal

Branche

Gesundheitswesen

Verantwortliche/r für den GAV

Bettina Dauwalder (VPOD Bern)

Anzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen

rund 8'500 (2015), 9'724 (2010)

Anzahl unterstellter Betriebe

9 (2015), 10 (2011)

Geltungsbereiche

örtlicher Geltungsbereich

verschiedene Spitäler und Gesundheitsinstitutionen im Kanton Bern

betrieblicher Geltungsbereich

Dem betrieblichen Geltungsbereich unterstellt sind folgende Mitglieder des Arbeitgeberverbands diespitäler.be (Stand 30.4.2015): SZB Spitalzentrum Biel AG, STS Spital Simmental-Thun-Saanenland AG, fmi Spitäler fmi AG (Frutigen-Meiringen/Interlaken), SRO Spital Region Oberaargau AG, RSE Regionalspital Emmental AG, HJB Hôpital du Jura bernois SA, Dr. Ludwig Meyer Stiftung Wattenwil, Spitex-Dienste oberes Gürbetal.

Artikel 2.1.7

persönlicher Geltungsbereich

Gilt für die bei den Arbeitgebern voll- oder teilzeitlich unter Arbeitsvertrag stehenden MitarbeiterInnen mit Ausnahme der Mitglieder der ersten und zweiten Führungsebene, Ärztinnen und Ärzte mit dem Recht auf privatärztliche Tätigkeit und Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten.

Artikel 2.1

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel

Der GAV kann von jeder GAV-Partei mit einer Frist von sechs Monaten auf Ende eines Kalenderjahres, erstmals auf den 31. Dezember 2012, gekündigt werden.

Artikel 27.2

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission

VPOD Bern Region
Bettina Dauwalder
Monbijoustr. 61/Postfach
3000 Bern 23
031 371 67 45
info@vpodbern.ch
www.vpodbern.ch

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

Jede Funktion ist einer Gehaltklasse zugeordnet. Die Gehaltsstufen bilden den variablen Teil des Gehaltssystems. Das Grundgehalt entspricht dem Minimalgehalt jeder Funktion.

Gehaltsklasse (vgl. Funktionsumschreibung)Monatsgrundgehalt (ab 1.4.2015)
3CHF 3'668.30
4CHF 3'733.70
5CHF 3'808.95
6CHF 3'895.00
7CHF 3'992.85
8CHF 4'103.15
9CHF 4'226.80
10CHF 4'364.90
11CHF 4'518.25
12CHF 4'687.75
13CHF 4'874.40
14CHF 5'079.00
15CHF 5'302.75
16CHF 5'546.35
17CHF 5'811.05
18CHF 6'097.65
19CHF 6'407.20
20CHF 6'740.70
21CHF 7'099.10
22CHF 7'483.40
23CHF 7'894.80
24CHF 8'334.15
25CHF 8'802.50
26CHF 9'301.00
27CHF 9'830.50
28CHF 10'392.20
29CHF 10'987.25
30CHF 11'616.60

Artikel 13.1; Gehaltsklassentabelle ab 1.4.2015; Funktionsumschreibungen gemäss Gehaltsordnung GAV für das Personal bernischer Spitäler

Lohnkategorien

Gemäss Ausführungsbestimmungen Gehaltsordnung. Einreihungen / Stellenbezeichnungen / Stellenbeschreibungen vom 1.1.2014

Lohnerhöhung

Per 1.4.2017:
Erhöhung der Lohnsumme um 0.5%. Die Lohnsumme wird individuell verteilt.

Per 1.4.2016:
Steigerung der Lohnsumme von 0.9% (0.3% individuell, 0.1% strukturell)

Per 1.4.2015:
0.2% generelle Lohnerhöhung, 0.5% individuelle Lohnerhöhungen

Per 1.4.2014:
Individuelle Lohnerhöhung um 0.7%

Zur Information:
Die Vertragsparteien verhandeln eine Gesamtsumme für die Lohnmassnahmen.
Diese Gesamtsumme richtet sich nach den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln aus den Tarifverhandlungen und den vom Kanton zur Verfügung gestellten Mitteln.
Im 1. Quartal 2012 verhandeln die Sozialpartner über die Summe für individuelle Lohnerhöhungen per. 1.4.2012 bis 31.3.2013. In Zukunft wird das „Lohnjahr“ von April bis März dauern, da sich die Tarifverhandlungen mit den Krankenkassen und die Entscheide des Kantons für den Anteil an gemeinwirtschaftlichen Leistungen bis Ende Jahr oder darüber hinaus hinziehen.

Artikel 13.4; Lohnrunden 2013, 2014, 2015, 2016 et 2017

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

13. Monatslohn:
Er wird in der Regel je hälftig mit dem Juni- bzw. Dezembergehalt oder pro rata temporis gemäss Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses ausgerichtet.

Treueprämie:
Ihre Ausrichtung erfolgt erstmals nach 20 Dienstjahren sowie folgend nach jeweils 5 weiteren geleisteten Dienstjahren. Der bezahlte Urlaub von einem Monat kann ganz oder teilweise auf die der Fälligkeit der Treueprämie folgenden zwei Jahre übertragen werden. Eine ganze oder teilweise Umwandlung in das entsprechende Entgeld kann bewilligt werden.

Artikel 13.6 und 16

Kinderzulagen

Höhe der Familienzulage:
Die massgebenden monatlich gültigen Ansätze werden dem Personal jährlich mitgeteilt.

Höhe der Betreuungszulage:
Die Höhe der Zulage wird von den Vertragsparteien festgelegt und dem Personal jährlich mitgeteilt.

Artikel 14.1; Familien- und Betreuungszulagen (Ausführungsbestimmungen)

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Überstunden werden grundsätzlich durch Freizeit von gleicher Dauer ausgeglichen. Ist der Ausgleich durch Freizeit nicht möglich, erfolgt die Entschädigung zum Ansatz des Gehalts, einschliesslich Anteil 13. Monatslohn, jedoch ohne Zulagen.

Artikel 11.4

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

Nachtarbeit (20:00 - 06:00)
- bis Gehaltsklasse 18: Zulage von CHF 6.--/h und Zeitgutschrift von 20%
- ab Gehaltsklasse 19: Zulage gemäss ArG und Zeitgutschrift von 10%
- neu ab 1.4.2016: Gehaltsklasse 19 bis 24: Zulage von CHF 6.--/h

Wochenend- und Feiertagsarbeit (SA 12:00 - 20:00; SO und gesetzliche Feierage 06:00 - 20:00)
- Zulagen für Personal bis Gehaltsklasse 18: Zulage von CHF 6.--/h
- neu ab 1.4.2016: Gehaltsklasse 19 bis 24: Zulage von CHF 6.--/h

Mitarbeitende mit Wochenend- und Nachtarbeit (ab 1.1.2012): pauschale Entschädigung von 10.5% während der Ferienzeit auf den Wochenend-, Nacht- und Pikettzulagen

Artikel 14.3; Inkonvenienzenregelung (Ausführungsbestimmungen): Artikel 1 und 2; Mediencommuniqué vom 17.10.2011; Lohnrunde 2016

Schichtarbeit / Pikettdienst

Die Pikettzulage des Pikettdienstes mit einer Interventionszeit über 30 Minuten beträgt CHF 30.-- je Piketteinheit.

Artikel 11.6; Inkonvenienzenregelung (Ausführungsbestimmungen): Artikel 3

Spesenentschädigung

Der Arbeitgeber hat der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter alle durch die Ausführung der Arbeit notwendig entstehenden Auslagen zu ersetzen, bei Arbeit an auswärtigen Arbeitsorten auch die für den Unterhalt erforderlichen Aufwendungen.

Artikel 17.1

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

Im Allgemeinen: 42h/Woche
Arbeitszeit für ÄrztInnen in Weiterbildung zum Facharzt: Sollarbeitszeit von 50h/Woche
Arbeitszeit für ÄrztInnen mit Facharzttitel: Sollarbeitszeit von 46h/Woche

Artikel 11

Ferien

AlterAnzahl Ferientage
bis zum zurückgelegten 20. Altersjahr27
bis und mit dem Kalenderjahr, in dem das 44. Altersjahr vollendet wird(ab 1.1.2014:) 25
vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem das 45. Altersjahr vollendet wird27
vom Beginn des Kalenderjahres an, in dem das 55. Altersjahr vollendet wird32

Für Ärztinnen und Ärzte kommen die Kompensationswochen hinzu.

Artikel 12.1; Beschluss Lohnverhandlungen 2014

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

Anlassbezahlte Tage
Vaterschaftsurlaub5 Tage
Schwere Erkrankung oder Tod der Lebenspartnerin oder des Lebenspartners, von Kindern oder Eltern oder Schwiegereltern4 Tage
Eigene Hochzeit2 Tage
Hochzeit eines Kindes, von Geschwistern oder eines Elternteils1 Tag
Todesfall von Geschwistern und Grosseltern1 Tag
Wohnungsumzug ohne Familie1 Tag
Wohnungsumzug mit Familie2 Tage
Waffen- und Kleiderinspektion1 Tag
Verschiedene, unaufschiebbare persönliche Verpflichtungen, wie Arzt- und Zahnarztbesuch und/oder die Erledigung amtlicher Formalitäten, soweit diese nicht ausserhalb der Arbeitszeit erledigt werden können1 Tag
Teilnahme an Delegiertenversammlungen von Verbänden des Personals1 Tag

Artikel 12.11

bezahlte Feiertage

Folgende Feiertage sind arbeitsfrei bzw. geben Anspruch auf Kompensation, soweit an diesen Tagen gearbeitet werden muss und sie nicht in anderer Form entschädigt werden:

1. und 2. Januar, Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, 25. und 26. Dezember sowie die Nachmittage des 24. Dezember und 31. Dezember.

Artikel 12.9

Bildungsurlaub

Der Arbeitgeber fördert und unterstützt die berufliche Grundausbildung und die berufliche und persönliche Entwicklung der MitarbeiterInnen. Er ermöglicht ihnen die Teilnahme an internen und externen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen wie Seminare, Kurse, Tagungen, Vorträge und Prüfungen usw.
Bei angeordneter Teilnahme an einer Fort- und Weiterbildungsveranstaltung gilt die dafür aufgewendete Zeit als Arbeitszeit.

Für die Mitglieder der Betriebskommissionen stellen die Personalverbände regelmässig ein Schulungsprogramm zusammen. Die Betriebskommissionen können Themen für die Schulung eingeben. Die Kosten für die Bildung übernimmt der Solidaritätsfonds. Die Schulung gilt im maximalen Rahmen von zwei Tagen als Arbeitszeit.

Artikel 18 und 20

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Krankheit und Unfall:
Das Gehalt inklusive Sozialzulagen und Anteil 13. Monatsgehalt, jedoch exklusive Inkonvenienz- und/oder Funktionszulagen wird durch den Arbeitgeber für eine beschränkte Zeitdauer weiter
ausgerichtet:
DienstjahrAnzahl Monate (100% des Gehalts)
1.6
2.8
3.10
ab 4.12
Für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter hat der Arbeitgeber spätestens auf den Zeitpunkt des Ablaufs der Probezeit eine Deckung sicherzustellen, die für die Dauer von 730 Tagen mindestens 80% des Bruttolohnes vorsieht.

Artikel 13.7

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Mutterschaftsurlaub: 16 Wochen (entsprechend des zuletzt gültigen Gehalts)

Vaterschaftsurlaub: 5 Tage

Artikel 12.11 und 13.11

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Militär-, Zivil-, Zivilschutzdienst, FDA, RKD (% des ordentlichen Gehalts):
- Rekrutenschule / Zivildienst: 50% (mit Unterhaltspflicht: 75%)
- obligatorischer Dienstleistungen: 100%
- Beförderungsdienste: 100% (sofern das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber nach Abschluss des Beförderungsdienstes während mind. 12 vollen Arbeitsmonaten weitergeführt wird)
- freiwillige Dienste als Kursleitende in J+S-Kursen: 100% für die des Kurses (höchstens 1 Arbeitswoche/Jahr)

Artikel 13.12

Pensionsregelungen / Frühpensionierung

Wünscht die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter die ganze oder teilweise Pensionierung vor Erreichen des AHV-Alters aus persönlichen Gründen, gelten die Bestimmungen der betreffenden Vorsorgeeinrichtung (Pensionskasse).

Bei vorzeitigen Pensionierungen aus strukturellen und wirtschaftlichen Gründen, vgl. 'Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen'.

Artikel 7.9

Beiträge

Paritätische Fonds / Vollzugsbeiträge / Weiterbildungsbeiträge

Solidaritätsbeitrag: CHF 4.--/Monat

Artikel 3.2

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Der GAV hat zum Ziel, diskriminierendes Verhalten nicht zu dulden und namentlich die nötigen Massnahmen gegen sexuelle und psychische Belästigungen zu ergreifen.

Artikel 1

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Der GAV hat zum Ziel, die Gleichstellung und Gleichbehandlung der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter zu gewährleisten; Frauen und Männern den Zugang zu allen Berufssparten und Hierarchiestufen zu ermöglichen und Entwicklungen zu unterstützen, damit Erwerbs-, Betreuungsund
Hausarbeit vereinbar sind; diskriminierendes Verhalten nicht zu dulden und namentlich die nötigen Massnahmen gegen sexuelle und psychische Belästigungen zu ergreifen.

Auf vereinbarte freie Tage sowie auf Teilzeitarbeit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird bei der Arbeitsplanung Rücksicht genommen.

Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

Artikel 1, 11.1.6 und 13.1.2

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Im Interesse eines umfassenden Gesundheitsschutzes seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zur wirksamen Verhütung von Berufsunfällen unternimmt der Arbeitgeber alle Massnahmen
– die nach der Erfahrung notwendig
– nach dem Stand der Technik möglich
– den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind

Er hat im Weiteren die erforderlichen Massnahmen zum Schutz der persönlichen Integrität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorzusehen.

Gesundheitsschutz und Unfallverhütung beinhalten insbesondere die entsprechende Einrichtung der Arbeitsplätze, die Abgabe der nötigen Schutzeinrichtungen, die Gestaltung der Arbeitsabläufe
und die geeignete Instruktion des Personals.

Für den Gesundheitsschutz hat der Arbeitgeber die Betriebskommissionen zur Mitwirkung heranzuziehen. Diese sind verpflichtet, den Arbeitgeber in der Durchführung der Vorschriften über
den Gesundheitsschutz zu unterstützen.


Artikel 9.2

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Unterstellung:
Der GAV ist nicht anwendbar für Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten. Für Lernende, Praktikantinnen und Praktikanten gelten die einschlägigen Ausbildungsbestimmungen und gesetzlichen Grundlagen (inkl. kantonale Bestimmungen).

Ferien:
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 27 Tage
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Artikel 2.1 und 12.1; OR 329e

Kündigung

Kündigungsfrist

AnstellungsjahrKündigungsfrist
Während der Probezeit (3 Monate)14 Tage
Anstellungsdauer bis zu 10 Jahren3 Monate
Anstellungsdauer von über 10 Jahren4 Monate

Artikel 6.1 und 7.1

Kündigungsschutz

Nach Ablauf der Probezeit darf der Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis aus andern als strukturellen oder wirtschaftlichen Gründen nur kündigen, wenn eine der nachfolgenden Bedingungen erfüllt ist:
– in zwei aufeinanderfolgenden Beurteilungen gemäss MAG Leistungen und/oder Verhalten ungenügend sind und in schriftlicher Form vorliegen
– eine schriftliche Ermahnung vorausgegangen ist und ein Gespräch zur Klärung des Sachverhalts stattgefunden hat.

Artikel 7.2

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD)
Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK), Sektion Bern
Verband schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (VSAO), Sektion Bern

Arbeitgebervertretung

die spitäler.be

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Kompetenz der Paritätische Kommission:
– Überwachung der Einhaltung des GAV und der Ausführungsbestimmungen
– Antragstellung bei kollektiven Streitigkeiten zwischen den GAV-Parteien oder, wo der GAV direkte Ansprüche zwischen den Personalverbänden und einzelnen Arbeitgebern vorsieht, bei Streitigkeiten zwischen diesen Partnern.

Zusammensetzung: Arbeitgeber- und Personalverbandsseite stellen in der Pariko je gleich viele Mitglieder. Ein von den Vertragsparteien vereinbartes Reglement bestimmt die Einzelheiten in Bezug auf Aufgaben, Verfahren, Organisation und Zusammensetzung.

Vgl. auch Reglement paritätische Kommission (Ausführungsbestimmungen)

Artikel 3.3

Fonds

Solidaritätsfonds:
Alljährlich stellen die Personalverbände einen Aktionsplan auf, welcher den Verwendungszweck der vorhandenen Mittel im Solidaritätsfonds festlegt. Der Arbeitgeberverband wird darüber informiert.
Die Mittel im Solidaritätsfonds kommen sowohl den organisierten wie auch den nichtorganisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Geltungsbereich dieses GAV zugute.

Artikel 3.2

Mitwirkung

Freistellung für Verbandstätigkeit

1 Tag bezahlter Urlaub bei Teilnahme an Delegiertenversammlungen von Verbänden des Personals

Artikel 12.11

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Betriebskommission:
Sie vertritt die Anliegen des Personals gegenüber der Geschäftsleitung. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, zeitgemässe betriebliche Verhältnisse im Interesse von Patientinnen und Patienten, Personal und Geschäftsleitung zu erhalten und zu fördern.

Die Zeit für die Sitzungen der Betriebskommission sowie die dazu nötige Vorbereitungszeit (höchstens im Umfang der Sitzungszeit) gilt als Arbeitszeit. Die Mitglieder werden von ihren Vorgesetzten, soweit diese über den Terminkalender orientiert sind, von der Arbeit freigestellt.

Für die Mitglieder der Betriebskommissionen stellen die Personalverbände regelmässig ein Schulungsprogramm zusammen. Die Betriebskommissionen können Themen für die Schulung eingeben. Die Kosten für die Bildung übernimmt der Solidaritätsfonds. Die Schulung gilt im maximalen Rahmen von zwei Tagen als Arbeitszeit.

Artikel 20

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Massnahmen bei strukturellen und wirtschaftlichen Problemen:
- Information und Recht auf Anhörung: vgl. Artikel 23
- Massnahmen zur Erhaltung von Arbeitsplätzen (Weiterbeschäftigung, Umschulung): vgl. Artikel 24
- Neue Arbeitszeitmodelle (Arbeitszeitverkürzung, vorzeitige Pensionierung): vgl. Artikel 25
- Massnahmen bei Entlassungen (Sozialplan, Abgangsentschädigung, etc.): vgl. Artikel 26

Artikel 22 - 26

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

1. Stufe: Verhandlungen zwischen Vertragsparteien, bzw. Personalverbänden
2. Stufe: Paritätische Kommission
3. Stufe: Schiedsgericht

Artikel 3.4

Friedenspflicht

Die Vertragsparteien anerkennen die Bedeutung des Arbeitsfriedens. Sie verpflichten sich zur Wahrung des Arbeitsfriedens, soweit es sich um Gegenstände handelt, die im GAV oder in den Ausführungsbestimmungen geregelt sind. Dies bedeutet, dass in diesem Rahmen Kampfmassnahmen ausgeschlossen sind. Die vertragsschliessenden Personalverbände verpflichten sich, in diesem Sinn auf ihre Mitglieder einzuwirken.

Artikel 2.5

Dokumente und Links  nach oben
» GAV für das Personal Bernischer Spitäler 2010 (Edition 2011) (237 KB, PDF)
» Gehaltsklassentabelle ab 1.4.2016 Kantonspersonal Bern (555 KB, PDF)
» Gehaltsklassentabelle ab 1.4.2015 Kantonspersonal Bern (148 KB, PDF)
» Gehaltsklassentabelle ab 1.1.2013 Kantonspersonal Bern (58 KB, PDF)
» Lohnrunde Bernische Spitäler 2016 (négociations salariales 2016; n’existe pas en version française) (86 KB, PDF)
» Lohnrunde Bernische Spitäler 2015 (négociations salariales 2015; n’existe pas en version française) (169 KB, PDF)
» Lohnrunde Bernische Spitäler 2014 (négociations salariales 2014; n’existe pas en version française) (84 KB, PDF)
» Lohnrunde Bernische Spitäler 2013 (négociations salariales 2013; n’existe pas en version française) (100 KB, PDF)
» Ausführungsbestimmungen Gehaltsordnung (Einreihungen / Stellenbezeichnungen / Stellenbeschreibungen) Bernische Spitäler (611 KB, PDF)
» Zulagen (ab 1.1.2012) in den Ferien Bernische Spitäler (95 KB, PDF)
» CCT pour le personnel des hôpitaux bernois 2010 (édition 2011) (216 KB, PDF)
» Tableau des classes de traitement 1.4.2015 (Gehaltsklassentabelle ab 1.4.2015 Kantonspersonal Bern; n’existe pas en version française) (148 KB, PDF)
» Tableau des classes de traitement 1.1.2013 (57 KB, PDF)
» Définition des fonctions (classification des salaires; chapitre B) hôpitaux bernois (n’existe pas en version française) (611 KB, PDF)
» Indemnités pour le personnel de santé pendant les vacances (à partir du 1.1.2012; n’existe pas en version française) (95 KB, PDF)

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