Firmenvertrag Metron AG

Vertragsdaten
Gesamtarbeitsvertrag: ab 01.01.2020
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13. Monatslohn
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Den MitarbeiterInnen wird ein 13. Monatslohn ausbezahlt. Die Auszahlung erfolgt bis Mitte Dezember. Dauert das Arbeitsverhältnis nicht während des ganzen Jahres, wird der Anteil pro-rata temporis berechnet und mit der Schlussabrechnung ausbezahlt.

Artikel 28

Löhne / Mindestlöhne
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Minimallöhne pro Monat (brutto)
Allgemein (Lernende und PraktikantInnen ausgenommen) CHF 4'200.--
Mitarbeitende mit einer abgeschlossenen Berufslehre und/oder einer höheren Ausbildung CHF 4'500.--


Die höchsten Bruttogehälter (ohne Funktionszuschläge) dürfen das Vierfache des Minimallohns gemäss Art. 25 Abs. 1 nicht übersteigen.
Die Bruttogehälter inkl. Funktionszuschläge für interne Funktionen dürfen das Fünffache des Minimallohns gemäss Art. 25 Abs. 1 nicht übersteigen.

Lernende pro Monat
1. Lehrjahr CHF 630.--
2. Lehrjahr CHF 910.--
3. Lehrjahr CHF 1'240.--
4. Lehrjahr (bis und mit 8. Monat) CHF 1'580.--
4. Lehrjahr (9.-12. Monat) CHF 2'070.--

Bei weniger als vier Jahren dauernder ordentlicher Lehrzeit ist der Lohn angemessen zu erhöhen. In den letzten vier Monaten beträgt er CHF 1'760.--.

 

PraktikantInnen pro Monat
Frühe Phase der berufsspezifischen Aus- und Weiterbildung CHF 1'800.--
Mittlere Phase der berufsspezifischen Aus- und Weiterbildung CHF 2'060.--
Vor Abschluss ihrer Aus- und Weiterbildung CHF 2'340.--


Artikel 25 und 26

Jahresendzulage / Provision / Bonus / Gratifikation
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Gewinnbeteiligung

Die Mitarbeitenden (ausgenommen PraktikantInnen) können am Betriebsgewinn beteiligt werden.

Stichtag für die Festlegung der Gewinnbeteiligung ist jeweils der 1. Januar.

Artikel 28a

Kinderzulagen
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Zusätzlich zu den kantonalen Kinderzulagen bezahlt Metron den bezugsberechtigten Mitarbeitenden eine firmenspezifische Kinderzulage in der nachfolgenden Höhe.

Voraussetzung Kinderzulage/Monat
Kinder bis zur Vollendung des 16. Altersjahrs, 1. Kind CHF 300.--
Kinder bis zur Vollendung des 16. Altersjahrs, 2. Kind CHF 200.--
Kinder bis zur Vollendung des 16. Altersjahrs, ab 3. Kind CHF 100.--
Kinder > 16 Jahre pro Kind CHF 120.--


Diese Beträge sind fix und werden nicht der Teuerung angepasst.

Wenn das erstgeborene Kind älter als 16 Jahre alt ist und somit die firmenspezifische Kinderzulage auf CHF 120.00 sinkt, gilt das 2. Kind in der Folge nicht als 1. Kind, sondern erhält bis zum Ende des 16. Altersjahrs weiterhin CHF 200.00/Mt.

Die Auszahlung erfolgt prozentual zum Arbeitspensum der Mitarbeitenden.

Für die Bezugsberechtigung finden die Bestimmungen betr. Kinderzulagen des Kantons Aargau, Zürich oder Bern (Arbeitsort) Anwendung. Darüber hinaus werden arbeitslose Jugendliche bis zum Ende des 20. Altersjahrs den Jugendlichen in Ausbildung gleichgestellt.

Unterstützung Ein-Eltern-Haushalt

Ein-Eltern-Haushalte werden von den Betrieben finanziell unterstützt.

Als Ein-Eltern-Haushalte gelten Mütter oder Väter, die allein mit ihrem Kind oder ihren Kindern im gleichen Haushalt leben und die tägliche Erziehungsverantwortung ihres Kindes oder ihrer Kinder sowie den Lebensunterhalt überwiegend allein wahrnehmen.

Die Unterstützungsfrist bemisst sich nach den Kriterien der kant. Kinderzulagen.

Die Summe der Beiträge wird von den Betrieben jährlich festgelegt. Sie beträgt mind. CHF 100.-- pro Kind und Monat (unabhängig vom Arbeitspensum). Die Bezugsberechtigung hinsichtlich Alter des Kindes richtet sich nach Art. 18a Abs. 5. Die Unterstützungen gelten zusätzlich zu Art. 18a.

Artikel 18a und 23

Lohnerhöhung
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Zur Information

Die Löhne bzw. Mindestlöhne basieren auf dem Landesindex der Konsumentenpreise vom August 2018 von 101.8 Punkten (Indexbasis Dezember 2015). Sie werden jeweils auf den 1. Januar nach Massgabe des Indexstandes per Ende August des Vorjahres der Teuerung angepasst.

Die Unia ist auf Verlangen über die Lohnanpassungen und die Lohnstruktur zu informieren.

Artikel 27

Bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)
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Anlass Bezahlte Tage
bei eigener Hochzeit 3 Tage
bei Todesfall des Partners / der Partnerin oder im engsten Familienkreis 3 Tage
bei Tod von nahestehenden Personen in Absprache mit dem/r Vorgesetzten 1 Tag
bei Erkrankung eines Familienmitgliedes oder des Partners/der Partnerin, sofern nur Mitarbeitende die Pflege organisieren können (Absprache mit dem/r Vorgesetzten) die nötige Zeit
bei Wohnungswechsel 1 Tag
bei Heirat eines eigenen Kindes oder Pflegekindes 1 Tag
für amtliche Vorladungen. Details regelt der Leitfaden Stundenrapportierung die nötige Zeit
für Expertentätigkeit bei Lehrabschluss- oder Diplomprüfungen in öffentlichen Schulen und Lehranstalten (Entgelte gehen an den Betrieb) die nötige Zeit

 

Persönliche Angelegenheiten (bspw. Arzt- bzw. Zahnarztbesuche, Blutspenden, behördliche Angelegenheiten) sind nach Möglichkeit ausserhalb der Arbeitszeit zu erledigen.

Artikel 16

Ferien
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Kategorie Anzahl Ferienwochen
Allgemein 5 Wochen (= 25 Arbeitstage)
Bis zum 20. Altersjahr 6 Wochen (= 30 Arbeitstage)
ab dem 50. Altersjahr 6 Wochen (= 30 Arbeitstage)
ab dem 60. Altersjahr 7 Wochen (= 35 Arbeitstage)
Lernende 6 Wochen (= 30 Arbeitstage) und 2 Wochen berufliche Ausbildung (Zeichnungslager u.ä.)


Die Einteilung der Ferien ist Sache der Betriebe. Vom 25. Dezember bis zum 2. Januar sind Betriebsferien, und für diese Zeit können Ferien bezogen oder Überzeit kompensiert werden. Es kann während diesen Tagen auch gearbeitet werden.

Artikel 10 und 22

Bezahlte Feiertage
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Als bezahlte freie Tage gelten:

Bezahlte freie Tage
Neujahr 1. Januar (Vortag vier Stunden Arbeitszeit)
Berchtoldstag 2. Januar
Karfreitag (Vortag sechs Stunden Arbeitszeit)
Ostermontag
1. Mai
Auffahrt (Vortag sechs Stunden Arbeitszeit)
Pfingstmontag
1. August
Weihnachten 25. Dezember (Vortag vier Stunden Arbeitszeit)
Stephanstag 26. Dezember

 

Artikel 13

Bildungsurlaub
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Pro Jahr haben Mitarbeitende (ausgenommen PraktikantInnen; für Lernende gilt Art. 22) Anspruch auf bezahlte laufende Weiterbildung (LBU) und Bildungsurlaub (BU) in der Höhe von mindestens je 3% der Nettoarbeitszeit. Einzelheiten über Voraussetzungen und Bezug enthält das Reglement «Bildung».

Artikel 11

Spesenentschädigung
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Mitarbeitende, die Arbeiten ausserhalb des Büros zu erledigen haben und deswegen Mahlzeiten nicht zuhause oder am Arbeitsdomizil einnehmen können oder auswärts übernachten müssen, haben Anspruch auf Ersatz der Kosten gemäss Spesenreglement der Metron AG und ihrer Tochtergesellschaften.

Alle durch Berufsausübung anfallenden Reisespesen, mit Ausnahme der Kosten für den üblichen Arbeitsweg, gehen zulasten des Betriebs. Sofern zumutbar, sind für Geschäftsfahrten öffentliche Verkehrsmittel zu benützen. Für Fälle, wo eine solche Möglichkeit nicht gegeben ist, stellt der Betrieb Geschäftsautos zur Verfügung.

Mitarbeitende sind nicht verpflichtet, ein eigenes Fahrzeug zu benützen. Müssen sie dies tun, weil kein zumutbares öffentliches Verkehrsmittel und kein Geschäftsauto zur Verfügung stehen, ist ihnen eine angemessene Kilometerentschädigung auszuzahlen. Für Geschäftsfahrten im eigenen Fahrzeug besteht eine Dienstfahrtenkaskoversicherung. Näheres enthält das Spesenreglement.

Artikel 9

Normalarbeitszeit
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Die normale wöchentliche Arbeitszeit bei einer 100%-Anstellung beträgt 40 Stunden (Brutto-Jahresarbeitszeit 2080 Stunden). Die Netto-Jahresarbeitszeit (Brutto-Arbeitszeit minus Feiertage) wird aufgrund der Kalendersituation jährlich neu berechnet.

In der normalen Arbeitszeit inbegriffen sind täglich zweimal 15 Minuten Pause.

Der Zeitaufwand für obligatorische Veranstaltungen der Mitbestimmung ist zu entschädigen.

Die für den Weg vom Betrieb zu externen Arbeitsplätzen benötigte Zeit wird als Arbeitszeit verrechnet. Es wird davon ausgegangen, dass die Mitarbeitenden mit dem Zug reisen und während der Fahrt arbeiten können (mobiles Arbeiten).

Weitere Konkretisierungen sind im Leitfaden Stundenrapportierung festgehalten.

Artikel 5

Überstunden / Überzeit
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Überstunden werden nicht ausbezahlt, sondern sind bis Jahresende zu kompensieren.

Ist es Mitarbeitenden nicht möglich, ihre Überstunden zu kompensieren, so ist der Betrieb darüber zu informieren. In Ausnahmefällen kann der Betrieb eine von der allgemeinen Regelung abweichende Lösung beschliessen. Eine allfällige Auszahlung erfolgt ohne Zuschlag.

Artikel 6

Krankheit
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Alle Mitarbeitenden sind gegen Lohnausfall infolge Krankheit (Krankentaggeldversicherung) versichert.

Bei Lohnausfall infolge Krankheit erhalten Mitarbeitende während 90 Tagen den vollen Lohn durch den Betrieb ausbezahlt. Vom 91. Tag an wird ein Krankentaggeld in Höhe von 80% des versicherten Lohns während 630 Tagen ausgerichtet. 24 Monate nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit übernimmt die Personalvorsorgestiftung 40% des Lohnes.

Die Prämien der Krankentaggeldversicherung bezahlt der Betrieb. Es wird ein Nettolohnausgleich zur Anwendung gebracht.

Die Personalvorsorge ist im Einzelnen im Reglement der Metron Stiftung für Personalvorsorge geregelt.

Artikel 17

Unfall
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Alle Mitarbeitenden sind gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen bei der SUVA versichert. Die Versicherungsprämien gehen zulasten des Betriebs.

Die Versicherung gegen die Folgen von Nichtbetriebsunfällen besteht nur für Mitarbeitende, die mehr als 8 Wochenstunden arbeiten. Die Prämien gehen zu Lasten des Betriebs.

Artikel 19

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub
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Mutterschaftsurlaub

Mitarbeiterinnen, die sich nicht mehr in der Probezeit befinden, haben bei Mutterschaft ab Geburt des Kindes, auf ihren Wunsch auch vorher, Anspruch auf insgesamt 4 Monate bezahlten und 8 Monate unbezahlten Urlaub, unabhängig davon, wie lang das Arbeitsverhältnis vor der Niederkunft gedauert hat oder noch dauern wird. Anstelle eines unbezahlten Urlaubs kann die Arbeitszeit reduziert werden, wobei so lang ein Anspruch besteht, bis die Reduktion kapazitätsmässig 8 Monate beträgt.

Vaterschaft

Vaterschaft berechtigt Mitarbeiter zum Bezug von 20 bezahlten freien Tagen. Diese sind innert 1 Jahr nach der Geburt des Kindes zu beziehen. Im Weiteren haben sie Anspruch auf 8 Monate unbezahlten Urlaub oder auf Teilzeitarbeit gemäss Art. 18 Abs. 2.

Kindesannahme

Bei Annahme eines Kindes (Adoption, Aufnahme eines Pflegekindes) haben Mitarbeitende die gleichen Ansprüche wie Mitarbeiter bei Vaterschaft. Ist das angenommene Kind weniger als 1 Jahr alt, steht Mitarbeiterinnen der halbe Anspruch nach Abs. 1 zu.

Artikel 18

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst
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Dienstart  
Rekrutenschule, obligatorischen Wiederholungskurse und der obligatorischen Zivilschutzleistungen Anspruch auf den vollen Lohn. Lohnausgleichszahlungen gehen an den Betrieb
Freiwilligen Arbeitsdienst (Katastropheneinsatz im In- oder Ausland, Sozialeinsatz o.ä.) einen Lohnanteil in der Höhe des Lohnausgleichs für Militärdienstpflichtige. Der Anspruch besteht für maximal 3 Wochen pro Jahr

Für Mitarbeitende, die keinen Militär- oder Zivildienst leisten, bezahlt der Betrieb den Pflichtersatz.

Artikel 15

Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie
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Unterstützung Ein-Eltern-Haushalt

Ein-Eltern-Haushalte werden von den Betrieben finanziell unterstützt.

Als Ein-Eltern-Haushalte gelten Mütter oder Väter, die allein mit ihrem Kind oder ihren Kindern im gleichen Haushalt leben und die tägliche Erziehungsverantwortung ihres Kindes oder ihrer Kinder sowie den Lebensunterhalt überwiegend allein wahrnehmen.

Die Unterstützungsfrist bemisst sich nach den Kriterien der kant. Kinderzulagen.

Die Summe der Beiträge wird von den Betrieben jährlich festgelegt. Sie beträgt mind. CHF 100.-- pro Kind und Monat (unabhängig vom Arbeitspensum). Die Bezugsberechtigung hinsichtlich Alter des Kindes richtet sich nach Art. 18a Abs. 5. Die Unterstützungen gelten zusätzlich zu Art. 18a.

Artikel 23

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz
11188

Den Mitarbeitenden werden ein attraktives Arbeitsumfeld und ergonomisch richtige Arbeitsplätze nach neusten Erkenntnissen zur Verfügung gestellt.

Artikel 8

Lernende
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Unterstellung

Die Lernende sind dem Firmenvertrag unterstellt.

Weiterbeschäftigung Lernende

Lernenden ist nach ordentlichem Ablauf des Lehrvertrags für die Dauer von sechs Monaten die weitere Anstellung zu garantieren, soweit sie in dieser Zeit keine Stelle finden können und sich über entsprechende Suchbemühungen ausweisen.

Lohn

Lernende

pro Monat

1. Lehrjahr

CHF 630.--

2. Lehrjahr

CHF 910.--

3. Lehrjahr

CHF 1'240.--

4. Lehrjahr (bis und mit 8. Monat)

CHF 1'580.--

4. Lehrjahr (9.-12. Monat)

CHF 2'070.--

Bei weniger als vier Jahren dauernder ordentlicher Lehrzeit ist der Lohn angemessen zu erhöhen. In den letzten vier Monaten beträgt er CHF 1'760.--.

Ferien

Lernende: 6 Wochen Ferien und 2 Wochen berufliche Ausbildung (Zeichnungslager u.ä.)

Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Lernenden ist ein angemessener Teil ihrer Arbeitszeit zur Erledigung von Schulaufgaben frei zu halten.

Artikel 1, 22 und 26; OR 329a+e

Junge Arbeitnehmende
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PraktikantInnen

pro Monat

Frühe Phase der berufsspezifischen Aus- und Weiterbildung

CHF 1'800.--

Mittlere Phase der berufsspezifischen Aus- und Weiterbildung

CHF 2'060.--

Vor Abschluss ihrer Aus- und Weiterbildung

CHF 2'340.--

 
Ferien

Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 5 Wochen

Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

Artikel 10, 26; OR 329a+e

Kündigungsfrist
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Dienstjahr Kündigungsfrist
Während der Probezeit 7 Tage
Im unterjährigen Arbeitsverhältnis 1 Monat
Ab dem 2. Dienstjahr 3 Monate
Geschäftsleitende MitarbeiterInnen 6 Monate

 

Kündigungstermin ist jeweils das Ende eines Monats (ausgenommen während der Probezeit).

Artikel 20

Kündigungsschutz
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Solange Mitarbeitende Taggeldleistungen der Kranken- oder Unfallversicherung beziehen (s. Art. 17 und 19), darf ihnen nicht gekündigt werden.

Nach Ablauf der Probezeit darf Mitarbeitenden während der Schwangerschaft sowie während eines bezahlten Urlaubs gemäss Art. 11 oder 18 nicht gekündigt werden.
Im übrigen richtet sich der Kündigungsschutz nach den gesetzlichen Vorschriften.

Artikel 21

Kontakt Arbeitnehmervertretung
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Unia Region Aargau-Nordwestschweiz
Lucien Robischon
061 695 93 21
lucien.robischon@unia.ch

Automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel
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Dieser Vertrag tritt am 1. Januar 2020 in Kraft und wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

Der Vertrag kann von jeder Partei per Ende Geschäftsjahr der Metron (Kalenderjahr) gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt 6 Monate.

Artikel 29 und 31

Persönlicher Geltungsbereich
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Diesem Vertrag werden alle Mitarbeitenden der Betriebe unterstellt.

Artikel 1

Betrieblicher Geltungsbereich
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Dem GAV unterliegen die Tochtergesellschaften der Metron AG.
Diese sind:
- Metron Infrastruktur AG
- Metron Haus AG
- Metron Architektur AG
- Metron Raumentwicklung AG
- Metron Verkehrsplanung AG
- Metron Bern AG
- Metron Zürich AG

Präambel

Örtlicher Geltungsbereich
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Firmenvertrag (Metron AG; Kantone AG, BE und ZH)

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)
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Die Metron und ihre Betriebe sind nach dem Prinzip der Mitbestimmung und der Selbstverwaltung organisiert. Die genaue Ausgestaltung ergibt sich aus:

- der Stiftungsurkunde Metron Stiftung für Mitbestimmung
- dem Stiftungsreglement
- dem Reglement der MitarbeiterInnenversammlung
- den Statuten der Metron
- dem Organisationsreglement
- den Statuten und Reglementen der Betriebe

Die Mitbestimmung umfasst unter anderem den Anspruch der Mitarbeitenden auf

- Einsicht in die geschäftlichen Tätigkeiten, soweit davon nicht Geheimhaltungsinteressen Dritter betroffen sind
- Verwendung der Gewinnbeteiligung nach demokratischem Entscheid der Betriebsbürositzung

Jedem Betrieb steht zuhanden des Verwaltungsrats (VR) der Metron das verbindliche Antragsrecht für die Wahl von GeschäftsleiterInnen und Geschäftsleiter-StellvertreterInnen des eigenen Betriebs zu. Ausgenommen davon ist die Wahl der Geschäftsleitung Metron Infrastruktur AG, Metron Haus AG und Metron Zürich AG.

Der VR wird durch die Generalversammlung (GV) der Metron AG gewählt, wobei die Rechte der Mitarbeitenden von der Metron Stiftung für Mitbestimmung, welche die Aktienmehrheit an der Metron AG besitzt, ausgeübt werden. Die Metron Stiftung für Mitbestimmung macht ihre Aktienmehrheit in der GV aufgrund der Beschlüsse der Versammlung der Metron-Mitarbeitenden (MitarbeiterInnenversammlung) geltend.

Artikel 4

Freistellung für Verbandstätigkeit
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Mitarbeitende, die aufgrund ihrer Tätigkeit in einem öffentlichen Amt ihr Arbeitspensum reduzieren müssen, erhalten eine Entschädigung von pauschal CHF 400.00 pro Monat. Diese Entschädigung kann für folgende öffentliche Ämter geltend gemacht werden: Gemeindeexekutive (Gemeinde- resp. Stadtrat, Schulpflege), kantonales oder eidg. Parlament.

Mitarbeitenden, die dem Vorstand eines Berufs- oder Fachverbandes (z.B. SIA, BSA, BSLA, SVI, FSU, SVU) angehören, in dem die Metron oder einzelne Betriebe Mitglied sind, wird eine Entschädigung von CHF 200.00 pro Monat ausgerichtet.

Artikel 14

Arbeitgebervertretung
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Metron AG

Arbeitnehmervertretung
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Gewerkschaft Unia

Sozialpläne
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Die Rahmenkrisenplanung der Metron AG regelt die Grundsätze der durch die Betriebe zu erlassenden Betriebskrisenplanungen.

Krisenplanungen, die von den Betriebsbürositzungen genehmigt sind, dürfen Massnahmen enthalten, die von diesem Vertrag abweichen. Kommen solche Massnahmen aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten eines Betriebs effektiv zum Tragen, ist die Unia unverzüglich zu informieren.

So lang als möglich sind in Krisensituationen die Prinzipien der Gleichheit und Solidarität unter den MitarbeiterInnen aufrechtzuerhalten.

Artikel 3

Archivierte Versionen
Edition Publiziert auf gavservice.ch am: Gültigkeit
2.11188 01.01.2020 05.02.2021
2.11188 01.01.2020 15.06.2021
2.10068 01.01.2020 10.07.2020
2.9689 01.01.2020 10.07.2020
Edition Publiziert auf gavservice.ch am: Gültigkeit
1.8274 24.05.2008 10.07.2020
1.7388 24.05.2008 12.11.2014
1.5910 24.05.2008 07.06.2012
1.3662 24.05.2008 17.11.2011
1.2825 24.05.2008 24.05.2008
1.2825 24.05.2008 31.05.2011
1.2825 24.05.2008 07.06.2011